Psychologischer Dienst

wocDa uns immer wieder Zuschriften erreichen, in denen unsere verehrten Leser und Leserinnen sich beklagen, dass sie unsere Beiträge nicht verstehen, haben wir einen psychologischen Dienst eingerichtet. Zu unserer großen Freude hat sich Frau Prof. Dr. Dr. Emelie Beauté dafür zur Verfügung gestellt. Zu erreichen ist sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ernsthaft vorgetragene Fragen werden oft gewissenhaft und nachhaltig beantwortet. Bitte haben Sie Verständnis, dass unsinnige Anfragen nur in Ausnahmefällen beachtet werden.

Sie sehen, wir kümmern uns um Ihre Anliegen. Wir mögen Sie.

Ihre Redaktion Der Farisäer

PS. Anfragen zu Verabredungen nimmt sie nicht an. Versuchen Sie es erst gar nicht!


 

Mein Mann wird zum Problem

Frau Constanze F: Liebe Frau Doktor Beauté, ich brauche dringend Ihren Rat. Ich habe meinen Mann nun seit 18 Jahren, habe immer alles getan, damit er sich wohlfühlt. Er bekommt regelmäßig sein Essen, mindestens einmal die Woche seine Lieblingsspeise. Er hat einen eigenen Platz, darf im Bett schlafen, hat Ausgang, wann er mag und bekommt auch ausreichend Streicheleinheiten. Doch in letzter Zeit, macht mir sein Verhalten Sorgen. Ihm gehen immer mehr die Haare aus, der Bauch wird dicker, aber Arme und Beine dünner. Er wird kurzatmig und bekommt keine Luft, vor allem, wenn ich ihn bitte, den Müll rauszubringen, ein paar kleinere Reparaturen im Haus zu erledigen oder den Garten auf Vordermann zu bringen. Er hat arge Probleme beim Laufen, daher gehe ich in letzter Zeit immer schon allein zum Einkaufen. Er hört nicht mehr gut, wenn ich ihn frage, wo sein Portemonnaie ist und seine Augen werden immer schlechter. Besonders peinlich wird es, wenn er bei jungen Frauen immer auf Nasenweite heranmuss, um sie zu erkennen. Schon oft ist er dabei fast in ihrem Ausschnitt verschwunden. Das war ihm immer sehr unangenehm, wenn ich dazukam. Auch putzt er sich nicht mehr so, wie ich es gewöhnt bin. Zuhause lümmelt er nur noch auf dem Sofa herum, sabbert und schnarcht sehr oft. Es ist ein bedauernswerter Anblick. Was ist passiert, Frau Doktor, habe ich irgendwo versagt und was soll ich nun tun? Ihre Constanze F. aus T.

Frau Dr. Beauté: Oh, ma petite cherie, ich kann verstehen, wie Sie sich fühlen. Aber darauf gibt es seulement eine Antwort. Ihre Mann ist abgelaufen. Er hat keine Garantie mehr, compris? Sie können nun überlegen, was ist zu tun. Sie können versuchen, ihn in gute Hände abzugeben. Allerdings, wenn er hat eine gute Geld auf der Bank, sollten Sie ihn behalten. Dann lassen Sie ihn auf die Sofa, wie er ist und suchen sich eine kleine Hund nebenbei. Un petit chien, avec lange dunkle Fell zum Kraulen, 1,80 groß und dunkle Augen. So Sie haben eine gute Zeit. Ihre Mann wird glücklich sein . Wenn sie alt werden, sie brauchen viel Ruhe, Chips und Bier und eine funktionierende Fernbedienung. So sind sie zufrieden avec la vie. Geben Sie ihm eine gute Wort ab und an und er wird sein glücklich. Bonne chance!

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