Psychologischer Dienst

wocDa uns immer wieder Zuschriften erreichen, in denen unsere verehrten Leser und Leserinnen sich beklagen, dass sie unsere Beiträge nicht verstehen, haben wir einen psychologischen Dienst eingerichtet. Zu unserer großen Freude hat sich Frau Prof. Dr. Dr. Emelie Beauté dafür zur Verfügung gestellt. Zu erreichen ist sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ernsthaft vorgetragene Fragen werden oft gewissenhaft und nachhaltig beantwortet. Bitte haben Sie Verständnis, dass unsinnige Anfragen nur in Ausnahmefällen beachtet werden.

Sie sehen, wir kümmern uns um Ihre Anliegen. Wir mögen Sie.

Ihre Redaktion Der Farisäer

PS. Anfragen zu Verabredungen nimmt sie nicht an. Versuchen Sie es erst gar nicht!


 

Valentinstag vergessen, was nun?

Herr Karsten S. aus H.: Liebe Frau Doktor Beauté, ich weiß gar nicht, was ich tun soll. Heute habe ich im Internet gelesen, dass Valentinstag ist. Wo man hinsieht, werden Blumensträuße gepostet und tolle Geschenke für die Liebste präsentiert. Das hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung, aber nun weiß ich, warum meine Frau so ein angesäuertes Gesicht hatte. Ich habe dann liebevoll gefragt, was los ist und sie sagte: "Nichts ist los". Ich kenne meine Frau und weiß, dass das die schlimmste aller anzunehmenden Antworten ist. Aber ich wusste nicht, warum, bis ich die Valentinsblumen sah. Was mache ich jetzt? Kann ich diesen Fehler überhaupt wieder gutmachen?

Frau Dr. Beauté: Oh, monsieur, c'est un grande catastrophe. Mais oui. Was ist zu tun? Eine Blumenstrauß kommt nicht mehr in Frage, das wird nur als schlechte Entschuldigung gesehen. Meine Tipp: Nehmen Sie Ihre Frau, setzen Sie sie in den Wagen und fahren Sie mit ihr mindestens einhundert Kilometer weg in das teuerste Restaurant, malen Sie eine Gutschein mit eine Armband von Brillianten oder eine Ring von mindestens zwei Karat und lassen Sie diesen vom Kellner in einer Überraschungs-Eisbombe servieren oder alternativ von einem süßen Einhorn an den Tisch bringen. Dazu geben Sie ihr eine Kreditkarte. Goldcard reicht. Sie wird damit am nächsten Tag mehrere Paar Schuhe, etliche teure Parfums und ein paar Handtaschen kaufen. Schimpfen Sie nicht über den Preis, denn sie macht es nur für Sie. Hätten Sie gleich an die Blumen heute gedacht, Sie hätten es billiger haben können. Voilà.

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