30 auf einen Streich

(dfa) Frankfurt (Oder), 13.2.2016 - In einer brandenburgischen Schule verletzte ein Schüler versehentlich 30 Personen mit Pfefferspray, sie befinden sich noch in ärztlicher Behandlung. 150 weitere Personen mussten evakuiert werden. Anlässlich dieses Versehens und des Ausmaßes der Verletzungen hat die Bundesregierung jetzt eine Sonderkommision gebildet, die sich mit diesem Thema beschäftigen wird.

Zu klären wird die Frage sein, ob es sich hier um einen terroristischen Anschlag mit extremistischem Hintergrund gehandelt haben könne, vor allem aber, ob man Pfefferspray nicht fälschlicherweise als leichte Waffe deklariert habe. Wie Frau von der Laber der Presse mitteilte, soll nun geprüft werden, ob man hier nicht von einer schweren Waffe, u.U. sogar von schwerem Gerät ausgehen könne und wenn ja, ob es nicht nach den neuesten Erkenntnissen eine sinnvolle Möglichkeit wäre, die in Syrien stationierten Tornados mit Pfefferspray auszurüsten, um dann flächendeckend operieren zu können. Insgesamt hat der zufällige und versehentliche Feldversuch zu möglicherweise kriegsentscheidenden Erkenntnissen geführt und es muss darüber nachgedacht werden, ob man diesen Versuch im Rahmen von "Jugend forscht" würdigen könne. Man kann jedenfalls gespannt sein, wie es weitergeht.

haf

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