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Neue Pläne für Buckelpiste aufgetaucht

(dfa) Seit April 2015 ist die Verbindungsstraße zwischen Rödemishallig und der alten B5 wegen gravierender Straßenmängel total gesperrt. Schon im August 2014 wurde die Geschwindigkeit erst auf 70 km/h dann zuletzt sogar auf 30 km/h heruntergesetzt.

Erst im Herbst 2013 war die Straße mit großer Begeisterung aller Beteiligten für den Verkehr freigegeben worden. Eine ganz neue Methode der Gründung sollte für eine dauerhafte, schwingungsfreie Qualität sorgen. Dabei wurden in den moorigen Untergrund Betonsäulen gerammt. Doch anscheinend hat man sich da verplant oder nicht mit dem Gewicht der großen Schwerlaster gerechnet, für die dort eine Abkürzung für den Transport der Windanlagen geplant war. Nun gut. Mittlerweile überlegen sich Kreis und Stadt, wie die Straße zumindest interimsmäßig genutzt werden kann. Einem Gerücht zufolge kam ein Autohaus zuerst auf den Gedanken und trat mit dem Anliegen an die Betreiber heran, die Straße als Teststrecke für ihre Gebrauchtfahrzeuge einsetzen zu dürfen. Gerade Käufer möchten das Objekt ihrer Begierde ausführlich testen und das ließe sich dort hervorragend machen. Stoßdämpfer, Aufhängung, Beschleunigungsverhalten und Federung des Fahrzeugs ließen sich dort bestens auf Herz und Nieren prüfen, hieß es in der Begründung.

Da die Auslastung aber nicht an 365 Tagen im Jahr erfolge, wurde inzwischen eine Zukunftsabteilung „Buckelpiste 2.0“ gebildet, die sich um mögliche Nutzung kümmern soll. Aus Insiderkreisen wurde dem Farisäer zugetragen, dass es auch Anfragen von Freizeitbetrieben gibt. So ist unter anderem im Sommer ein Hindernisparcours für Inline-Scater vorgesehen. Auch internationale Wettbewerbe im Buckelpisten-Speedway werden bereits vorbereitet, heißt es. Im Winter sollen entsprechende Turniere für Schlittschuhläufer stattfinden. Die Feuerwehr könnte da über „Wasser marsch“ für entsprechende Eisbildung sorgen. Angedacht ist am Straßenrand dazu ein kleines Winterdorf mit Glühwein- und Bratwurstständen mit Musikuntermalung. Husumer Geschäftsleute versprechen sich davon eine zusätzliche Attraktion für die Stadt. „Buckelpiste 2.0“ ist für weitere kreative Ideen offen und verspricht für die entsprechende Koordination zu sorgen. So sorgte bereits der Vorschlag für Diskussion, dort ein Erlebniscamp für Rennschnecken einzurichten. Hier prüft man allerdings, ob die Sicherheit der Tiere und der Tierschutz ausreichend berücksichtigt ist. Welche Projekte den Zuschlag bekommen werden, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Sie sollen aber später der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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