Zeitzonen

Zeit ist relativ 

(dfa) Die Zeitzonen könnten bald einer Veränderung unterliegen, soll man den Gerüchten aus dem weiteren Umfeld des amerikanischen Präsidenten Trump Glauben schenken.

So wurde gemunkelt, dass er bereits an einem entsprechenden Tweet arbeite, der als Grundlage für einen neuen Gesetzesentwurf dienen soll. So stieß es dem 72-Jährigen übel auf, dass die Vereinigten Staaten sehr viel später als alle anderen das Neue Jahr begrüßen können.

Der kleine Staat Samoa - den kaum jemand auf der großen Liste der Industrieländer verzeichnet, ist auf dem ersten Platz. Der kleine "Raketenmann" aus Nordkorea ist bereits auf Platz 11 zu finden, gefolgt von China, Russland, Europa und vielen anderen mehr. Die ersten Gebiete der USA sind erst ab Platz 31 von insgesamt 39 Zeitzonen zu finden. Ein Umstand, der nicht zum Slogan "America first" passt, so soll Trump gewettert haben.

Zukünftig werde Platz 31 dann Platz 1 sein, alle nachfolgenden Zeitzonen werden entsprechend verschoben. Das schaffe weitere Arbeitsplätze, weil Amerika eben mal früher aufstehen würde, hieß es aus dem Umfeld des Weißen Hauses.

Nun ist allerdings der Kongress derzeit im Silvesterurlaub, so dass eine Entscheidung nicht vor dem Jahreswechsel 2019 zum Tragen kommen wird. Wie die anderen Länder auf den Vorstoß des Präsidenten reagieren, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Bislang erntet man auf eine Nachfrage nur ein ungläubiges Lächeln und vage Äußerungen. Man wird sehen. Na dann, Prost Neujahr!

peb

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