Kein Zutritt für Raucher

Ab 1. Mai Lokalverbot für Raucher

Gastwirte kündigen heftigen Widerstand an

(dfa) Im Kampf gegen das gesundheitsgefährdende Rauchen gehen die Gesundheitsminister jetzt noch einen Schritt weiter. Schon lange ist bekannt, dass nichtrauchende Raucher sich in Straßencafés belästigt fühlen, wenn einige Tische weiter geraucht wird.

Auch in den Restaurants beschweren sich die Gäste zunehmend, wenn Raucher im Raum sind. Der Geruch des Tabaks haftet den Rauchern an. Auf Dauer ein unhaltbarer Zustand. Dr. K., ein engagierter Nichtraucher, sagte uns: „Obwohl in Restaurants nicht mehr geraucht werden darf, ist das Gift noch heute in Teppichböden nachweisbar und übt seine schädliche Wirkung aus. Durch die Kleidung der Raucher werden die Gifteinträge in den Räumen weiter erhöht.“

Jetzt werden die Gesetze verschärft. Raucher dürfen ab dem 1. Mai keine Restaurants und Gaststätten mehr betreten. Zum einen nimmt die Kleidung den Rauch an und gibt ihn in den Räumen wieder frei. Zum zweiten gehen Raucher, um ihrer Sucht nachzukommen, zwischendurch immer mal wieder raus. Wenn sie dann zurückkehren, ist deutlich wahrnehmbar, dass sie gerade geraucht haben. Das sei nicht mehr zumutbar, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte.

Die Gastwirte haben heftigen Widerstand angekündigt. Ein Sprecher der Vereinigung freier Gastwirte sagte: "Schon das Rauchverbot hat zu großen Einnahmeeinbußen geführt. Durch diese Maßnahme werden wir zusätzlich ca. 40% unserer Gäste verlieren. Das werden wir uns diesmal nicht gefallen lassen!"

In Straßencafés bleibt das Rauchen vorerst erlaubt. Es ist aber angestrebt, das Rauchen im gesamten öffentlichen Raum zu verbieten.

woc

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