Minischaf

Sensation im Norden

Züchtung von Minischafen gelungen

(dfa) Nach jahrzehntelangen Versuchen ist es Wissenschaftlern nun endlich gelungen, lebensfähige Minischafe zu züchten.

Bislang war es immer daran gescheitert, dass sich das Wachstum nicht stoppen ließ und die Versuchstiere irgendwann doppelt so groß und schwer waren wie vorgesehen.

Das Minischaf weist viele Vorteile auf, so der Forschungsleiter Dr. Peter Wollhorst. Es hat ein saubereres und kurzhaarigeres Fell als seine großen Artgenossen, braucht weniger Platz und eignet sich unter Umständen sogar als Haustier. Ökologisch Denkende freuen sich über seinen Einsatz als natürlichen Rasenmäher im heimischen Garten. 

Hier sei angemerkt, dass aus Sicherheitsgründen ein hoher Zaun angebracht ist, da die Minischafe relativ hoch springen können. Sie laufen jedoch nicht auf unterirdisch eingebrachten Führungsschienen wie Robot-Rasenmäher. Das muss man beim Ankauf wissen. Das Mähergebnis kann daher unterschiedlich ausfallen. Dafür machen sie den heimischen Garten aber farbiger, lustiger, verfügen über eine automatische Düngvorrichtung und über einen charmanten Alarmton.
Ein weiterer Vorteil: Minischafe können sich in der Regel beim Umkippen selbst wieder aufrichten. Das ist bei den großen Schafen nicht der Fall. Diese brauchen die Hilfe des Menschen, wenn sie auf dem Rücken liegen und müssen aufgestellt werden.

Nicht zu verkennen ist auch die Tatsache, dass es immer mehr Singlehaushalte oder Kleinfamilien gibt. Hier forderte der Lebensmittelhandel schon lange, dass kleinere Portionen auf den Markt kommen. "So niedlich, wie diese possierlichen Tiere aussehen, darf man doch nicht verkennen, dass sie weitesgehend zum Verzehr gezüchtet wurden", so Dr. Wollhorst.
Das Minischaf produziert also kleinere Keulen, hat ein besonders zartes Fleisch und wird von in der Gastronomie bevorzugt geordert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Zuchtneuheit gerade jetzt der Welt vorgestellt wird, wo die Touristensaison beginnt.

Die Minischafe sind derzeit in einigen Teilen Nordfrieslands in Küstennähe zu bestaunen. Unser Foto zeigt deutlich den Unterschied zwischen den beiden Rassen.

Dr. Peter Wollhorst und sein Team sind sehr stolz auf das Forschungsergebnis. Insgeheim hofft man auf eine Nominierung für einen Forschungspreis.

peb

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