Gute Nachricht für Übergewichtige

(dfa) Die Urknall-Theorie besagt, dass sich das Universum von einer Singularität ausgehend ausdehnt. Das allein ist schon schwer zu verstehen, es bedeutet nämlich, dass es in ein Nichts hineinwächst, in jeder Sekunde kommt das Volumen einer Galaxie hinzu. Materie dehnt sich nicht aus, sonst würde die Erdkugel ja an Umfang zunehmen.

Jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Ausdehnung aber auf lebende Materie wirkt. Lange Zeit hat man gerätselt, wieso Menschen immer größer werden und auch an Umfang zunehmen. Es gibt eine Menge Theorien dazu, einige sehen die Schuld im sich verändernden Magnetfeld der Erde, die Schwerkraft würde nachlassen. Deren Anhänger rubbeln mit Magneten auf ihren Körpern herum. Andere sehen die Ernährung als Ursache, wie man davon größer wird, erklären sie nicht. Andererseits könnte hier ein stimmiger Ansatz für das allgemeine Zunehmen des Körperumfangs gesehen werden. Deren Anhänger gehen mit Möhrchen und Kalorienzählern dagegen vor. Wieder andere vermuten genetische Ursachen. Das ist ein besonders weites Feld. Seit der Entdeckung der Gene ist auf einmal alles irgendwie genetisch. Deren Anhänger versuchen, das menschliche Genom zu verändern, zu zerschnippeln oder anders zusammenzukleben.

Alles falsch, wie neueste Forschungen zeigen, es ist der natürliche Lauf der Dinge. So wie im Universum die Räume zwischen den Gestirnen größer werden, nehmen auch die Abstände zwischen den Atomen im menschlichen Körper zu. Wie in einem Hefekuchenteig, bei dem sich die Rosinen beim Gehen des Teigs auch immer weiter voneinander entfernen. Innerhalb einer Galaxie findet eigentlich keine Expansion statt, durch die Gravitation der Sterne und ihrer Gasmassen wird die Galaxie zusammengehalten.

Jetzt haben die Forscher einen „Point of no return“ gefunden. Wenn die Masse eines Körpers ein gewisses Volumen überschreitet, wirken die Expansionskräfte auf diesen Körper und erhöhen sein Volumen. Noch wird gerätselt, wie stark die Expansion voranschreiten darf, bis das Risiko eines Platzens eintritt. Nach ersten Berechnungen könnte die Grenze bei 500 Kilogramm liegen.

Evolutionsbiologen sehen die Ursache in der westlichen Zivilisation, der Nahrungsüberfluss hat den Grundstein gelegt. Für den Menschen gab es zu wenig Zeit, um sich an die geänderten Bedingungen anzupassen. Die Anpassungsraten liegen in 10.000-Jahres-Intervallen.

woc

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