Tannenbaum

Ein Fest reicht

Ostern und Weihnachten werden zusammengelegt

(dfa) Nachdem die Adventszeit in diesem Jahr schon verlängert wird (DER FARISÄER berichtete), fällt nun die nächste Bastion.

Das Osterfest soll mit Weihnachten zusammen gefeiert werden. So fordern viele Arbeitgeber. Ihnen sind die vielen Feiertage schon lange ein Dorn im Auge. Da man aber bislang an den Bayern, die die meisten Feiertage haben und auch weiterhin nicht darauf verzichten wollen, gescheitert ist, müssen nun die anderen gesetzlichen Feiertage auf den Prüfstand.
Da Ostern und Weihnachten im Vergleich ähnlich sind von der Frei-Tag-Aufteilung, könne man auf eins von beiden verzichten.
Und da die meisten Menschen eh nicht mehr wissen, warum es den Feiertag überhaupt gibt, zählt auch nicht mehr der christliche Gedanke, so sehr sich die Kirche darauf beruft.
Allein der Einzelhandel ist nicht einverstanden. Schließlich habe man viel Einsatz gezeigt, um Ostern zu einem kleinen Weihnachten zu pushen. Aber der normale Verbraucher spielt kaum mit. So sagte eine Husumerin: "Obwohl es ja auch drei Tage sind, mache ich aus Ostern nicht so viel wie aus Weihnachten, was Essen und Deko angeht." Damit bringt sie die Meinung vieler auf den Punkt.
Nun soll ein Kompromiss angestrebt werden, was sich auch in der Namensgebung widerspiegeln soll. Folgende Vorschläge gibt es bereits: Entweder heißt das gemeinsame Fest zukünftig "Weihstern" oder - und das wird besonders in den östlichen Bundesländern favorisiert - "Ostnacht".

peb

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